2008, Ausstellung, Hamburg

 

Die zweite Ausstellung des Versuches Orte in Hamburg für Kunstausstellungen zu öffnen fand in der Turnhalle der Grundschule Robert-Koch Straße in Hamburg-Eppendorf statt. Die Wahl fiel auf diese Turnhalle aufgrund des ungewöhnlichen fünfeckigen Grundrisses. Es stellte sich heraus, dass die Schule eine der ersten architektonischen Entwürfe des Architekten Gerhart Laage war, der mit dem ungewöhnlichen Grundriss versuchte, einem hierarchisch strukturierten Sportunterricht zu entrinnen. 

Aus dem Versuch mit der Architektur umzugehen wurde eine Gemeinschaftsarbeit in der Halle, die den Raum sowohl aufnahm, als auch sich ihm visuell entzog. Die Rezeption wurde zu einem körperlichen Erlebnis. 

Zur Eröffnung erweiterte multiple voice das Programm, während zur Finissage ein Film von HGich.T gezeigt. Im Anschluss fand eine spontane Jam-Session statt.

 

Beteiligte Personen: Verena Issel, Nina Wiesnagrotzki, Carl Gross, HGich.T, Martin Jäkel, Lutz Meyer, multiple voice, Jakob Perko, Torsten Rackoll, Christian Rothmaler, Alex Strehl

 

Vorhandenes Material: Fotos, Videomitschnitt Jazz-Session, Audiomitschnitte, Zeichnungen, Grundriss, Interview mit Gerhart Laage (Architekt), Text zur Ausstellung

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