2010, Online-Publikation

„…der Geniekult ist glücklicherweise am Abserbeln. Die Vorstellung vom Künstler, der ganz aus sich heraus arbeitet, ist ein Witz. Künstlerische Produkte sind oft Gruppenarbeiten…“, behauptete 1999 Pipilotti Rist und fasste damit eine Tendenz zusammen, die sich in den 90er Jahren verstärkt zu haben scheint: Künstlerische Kräfte finden sich meist temporär zusammen und experimentieren mit Identitäten und Methoden im Plural. Dabei aktivieren sie „kollektive Intelligenzen“ (Pierre Lévy; eine „pure Ideologie“ kontert Hans Ulrich Reck 2003.), kreieren nicht selten neue Spielregeln und setzen in Form einer „generalisierten Ästhetik einmal weniger Fetische als vielmehr Energien für Handlungen“ frei (Michel Onfray).

 

Beteiligte Personen: Birte Kleine-Benne, Jorge Sanguino, Torsten Rackoll, Katrine Damkjaer, Martyna Starosta / Markues, Franz Hanemann, Ulrike Kuhn, Daniel Kupferberg, Edyta Lysko, Marlies Pöschl, André Schmidt, Anita Surkic, Max Thiel, Flavia Spichtig, Lola Göller, Anton Theileis

Ansicht unter: Working Together

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